Übersicht
Der Sentiero dei Girolimini (Girolimini-Pfad) ist eine eindrucksvolle Route, die Landschaft und Geschichte miteinander verbindet und zum Gipfel des Monte Summano führt. Mit seinen 1296 Metern ist der Berg Summano eines der faszinierendsten Ziele in den venezianischen Voralpen und zieht Einheimische und Besucher gleichermaßen an. Der Weg beginnt in Piovene Rocchette (VI) und führt nach einer Wanderung von ca. 2,30-3 Stunden zum Gipfelkreuz des Berges.
Abreise
Der Sentiero dei Girolimini beginnt im historischen Zentrum von Piovene Rocchette.
- Parken in ‚Birreria Vecia‘.
- Steigen Sie eine Treppe hinauf zum ‚Fontanon‘.
- Steigen Sie zum Heiligtum der Madonna dell’Angelo (533 m) hinauf.
- Diesen Abschnitt können Sie zu Fuß auf dem Girolimini-Weg zurücklegen, indem Sie nach dem Brunnen den Weg nach links nehmen, oder mit dem Auto auf der Via Crucis-Straße.
Reiseplan
- Folgen Sie der Beschilderung vorbei an der Wallfahrtskirche Madonna dell’Angelo.
- Gehen Sie weiter auf dem langen, breiten und gut gepflegten Saumpfad, der ein gutes Stück in den Wald hineinführt.
- Während des Aufstiegs können Sie auf einer großen Wiese Rast machen, von der aus Sie einen eindrucksvollen Blick auf die Poebene und an schönen Tagen auf die Adria haben.
- Nach etwa zwei Stunden Fußmarsch erreichen wir das Heiligtum der Madonna von Monte Summano.
- Hier finden Sie die ‚Baita Genzianella‘, die von der MASCI von Santorso betrieben wird und in der Sie sich erfrischen können.
- Um das Kreuz zu erreichen, gehen Sie noch etwa zwanzig Minuten weiter über Pfade und Abkürzungen zum Gipfel (1296 m).
Geschichte des Girolimini-Pfads
- Der Saumpfad, der zum Gipfel des Mount Summano führt, existiert seit der Antike als Pilgerweg.
- Der Name ‚Sentiero dei Girolimini‘ geht auf das Jahr 1452 zurück, als das kleine Kloster auf Summano den Brüdern von San Girolamo (bekannt als Girolimini) anvertraut wurde.
- Die Brüder vergrößerten und verschönerten das Heiligtum und ließen sich im Dorf Piovene Rocchette nieder, wo sie ein Kloster und ein Hospiz für die Pilger auf dem Weg zum Gipfel des Mount Summano bauten.
- In den folgenden Jahrhunderten genossen das Kloster, die Einsiedelei und das Heiligtum von Piovene in ganz Venetien großes Ansehen und waren das Ziel von Pilgerfahrten wegen der Gnaden und Wunder, die die Madonna spendete.
- Ein Dekret des Senats der Republik Venedig von 1777 ordnete die Aufhebung vieler religiöser Orden und Klöster an, darunter auch das von Piovene, und das Heiligtum von Summano verfiel.
- Der Wiederaufbau wurde erst 1892 dank der Initiative des Pfarrers von Santorso und der Finanzierung durch Senator Alessandro Rossi möglich.
- Die Girolimini-Mönche wurden zurückgerufen und in einer Villa in Santorso untergebracht, bis der Orden 1933 aufgelöst wurde.
- Im Jahr 1923 errichtete die Katholische Aktion ein 16 Meter hohes Betonkreuz als Erinnerung an den Ersten Weltkrieg. Nachdem es durch einen Blitzschlag schwer beschädigt worden war, wurde es mit einem Blitzableiter versehen. Das Christusbild wurde 1993 anlässlich der zehnjährigen Besteigung des Mount Summano hinzugefügt.
Nützliche Informationen über den Girolimini-Pfad
- Ausgangspunkt: ‚Birreria Vecia‘ in Piovene Rocchette oder das Heiligtum der Madonna dell’Angelo.
- Saison: Alle Jahreszeiten.
- Länge: 6 km Hinfahrt und 6 km Rückfahrt. Insgesamt 12 km mit einem Höhenunterschied von 950 m. Von Piovene Rocchette (277 m) bis zur Wallfahrtskirche Madonna del Summano (1200 m), steigt um weitere 96 m für diejenigen, die das Kreuz erreichen wollen.
- Schwierigkeitsgrad: Mittel-leicht (CAI = Excursionist). Der Weg ist breit und gut begehbar, perfekt gepflegt, aber stellenweise undurchlässig. Er ist etwas anstrengend und recht lang. Er ist nicht zu unterschätzen und muss mit für Trekking geeignetem Schuhwerk bewältigt werden.




